Komm sach watt!

Wenn es nicht das www wäre würden hier oben Fotos meiner Kinder hängen. Ich freue mich über nette Kommentare, Kritik vertrage ich überhaupt nicht und ich bin kein Freund von Smilies, man sollte sich auch so ausdrücken können.

Thanks for stalking. Komm sach watt!

Mittwoch, 4. März 2015

Spendenbericht Februar 2015

Für den Monat Februar möchte ich mich ganz herzlich bei folgenden Spendern bedanken:


Anita
Armin und Margret
Bärbel
Barbara
Cort
Edith
Elisabeth
Elke 2x
Evelyne
Illa
Irene
Jutta 2x
Katrin
Kerstin
Manfred
Manuela
Martina
Ralf
Rita
Ruth (über Frau Gräde, die das erarbeitet hat)
Sabine N.
Sabine S.
Stefi
Udo und Ingrid
Ursula
Wolfgang und Kerstin

und eine nicht genannt wollen werdende Person, oder heisst das nicht genannt werden wollende Person. Eine nicht wolle genannt werden. Moah, gleich sag ich den Namen.


Und es kamen auch wieder jede Menge Sachspenden:


                                                  Mit der Box von Romy, jetzt Lilly, kam das hier: 



                     Mit der Box von Rosi kam so viel, dass es nicht auf ein Foto passte:



                               Mit der Box von Nina, jetzt Alice, kam das hier:


                                             Mit der Box von Murphy kam das hier:

      Mit der Box von Betty kamen jede Menge Fotos, Entwurmungspillen und Leckerlis



Dann war da noch die Box von Tobias. Die war für jeden Paketdienst zu groß. Nun ergab es sich, dass ein Kumpel gerade eine Palette für uns gepackt hat und so sind Tobias` Besitzer einige Kilometer gefahren um die Box mit auf die Palette zu packen. War aber nicht nur die Box, wie wir nun nach Ankunft feststellen konnten. Darin waren noch jede Menge Sachen. Kissenbezüge, Näpfe, ein Megahundekissen....



                                             Futter Futter Futter


                                        ... und noch mehr Hundekissen!


Und der Kumpel, der die Palette fertig gemacht hat, hat auch noch Kilonen an Futter und Leckerlis mitgeschickt!


Ein dickes DANKE an alle. Ohne euch würde ich alt (noch älter) aussehen und wäre nicht in der Lage ca. 50 Hunde (ca. 35 hier und ca. 15 Popcörner) zu versorgen. Jetzt beginnt wieder die Zeckenzeit und wir müssen Pipetten kaufen. Hab schon überlegt diese Scalibor-Halsbänder, aber das geht nur nach und nach bei dem Preis und ob das nun auch gegen Flöhe ist, da streiten sich wohl die Geister. Wenn ich dann eh noch zusätzlich was kaufen muss ist es auch Blödsinn. Jemand Erfahrungen damit?

Montag, 2. März 2015

Wech

ist Kind 1. Gestern morgen um 7 im Flieger nach Manchester. Seltsames Gefühl. Aber richtig. Mit 18 gehört dir doch eh die ganze Welt und wenn meine Eltern nicht so spießig gewesen wären und mir noch zu einer Beamtenlaufbahn bei der Handwerkskammer geraten hätten (hab ich aus Langeweile geschmissen) und kein "Kostgeld" in der Ausbildung kassiert hätten... Hätte wenn und aber, alles nur Gelaber. Ich kann ja nicht meckern wo ich nun gelandet bin. Und nein, sie ist nicht der Liebe wegen dahin. Das ist seit Januar vorbei und auch das war eine Befreiung. Wir erinnern uns an die Jehova-Nummer? Hier ein Ausschnitt: http://susips.blogspot.pt/2013/04/hollywood-ich-komme.html  Er wohnt ja nun wieder mit den Eltern in England und sie war 2x dort. Ging natürlich nur verkleidet und heimlich. Alter, meine Nerven. Aber nun ist es vorbei bei bei Junimond. Da in Sachen Ausbildung/College noch alles offen ist, bleibt es ein Abenteuer. Zimmerchen gemietet und nun harren wir der Dinge. Ich fand das ja hier auch sehr praktisch gerade mit dem Führerschein und Dinge erledigen. Aber gut, Kind 2 wird in wenigen Tagen 17 und das dauert dann auch nicht mehr lange.

Was war sonst? Ich hab den 3. Schokowelpen noch genommen. Waren ja 4 von 8 übrig. Damit erstmal die Mädels von der Strasse weg sind, hab ich die beiden genommen, dann war einer der beiden letzten Jungs adoptiert und ich wollte den letzten nicht dort alleine lassen.

Hab noch von Fernanda, ja die, wegen der ja ursprünglich mal überhaupt erst die Popcörner entstanden sind, einen Hund abgeholt. Der Kontakt war wieder da, weil sie den Hund aus dem städtischen Tierheim Obidos, der so ein geschwollenes Gesicht hatte, genommen hat. Cristiana ist über ihren Schatten gesprungen und hat sie angerufen ob sie nicht helfen kann, als die Rede von Einschläferungen war. Und sie hat. Eine Hand wäscht die andere und so hab ich ihr angeboten ihre Hunde zu fotografieren und zu annoncieren. Nun hat sich eine Pflegestelle ein Labradormädchen ausgesucht. Sitzt seit sie 7 Monate alt ist und nun seit 2 Jahren dort im Zwinger und wiegt nun 37,9 kg. Laut Fernanda isst sie nicht viel. Denk ich bei mir auch immer, dabei hat wohl schon mein Frühststück den Tages-Kalorienbedarf eines Waldarbeiters. Jedenfalls kann sie so nicht mitfliegen und muss abspecken. Maximum 45 kg einschliesslich Box was die Fluggesellschaft mitnimmt.

 
Dann hab ich wieder Hehlerware angenommen. Was? Häh? Ja, wie die Freunde von Frau Pulitzer, also wir erinnern uns, die die den Hund nicht gekriegt hat, weil für untauglich befunden, es genannt haben. Die Motte wurde bereits im Dezember angefahren und die Organisation hat sie dann wieder zu den Leuten zurückgegeben. Nun ein weiteres Mal.

Hier ein paar Videos des aktuellen Rudels, sind aber nicht alle drauf. 







Dienstag, 24. Februar 2015

Konntenongz verloren

Schnappt euch ´n Kaffee, wird länger: 

Inzwischen ist ja der Ablauf ziemlich gut eingespielt an einem Flugtag. Wenn ich nicht immer meinen würde, ich hab noch stundenrund Zeit und dann etwa eine Stunde vor Abfahrt doch wieder in Panik verfalle. Wir fahren so um 15-15:30 los. Stunde Fahrt. Ab und zu mal schnüffeln, ob das Inlet einer Box noch gewechselt werden muss. Ankunft im Parkhaus. 2 Gepäckwagen schnappen, Boxen und Koffer drauf. Mit´m Fahrstuhl hoch zu Abflug. Entweder lange Schlange oder nix los. Am Schalter dann Papierkram, mit den Boxen zum Wiegen fahren, wieder zum Schalter, Aufkleber an die Boxen. Zum Durchleuchten, da müssen alle Hunde (bis auf den Handgepäckhund) raus aus der Box. Das ist immer so ein Knackpunkt, warum Mann mit muss. Denn die Hunde kriegen ja eine Pille und können oftmals nicht mehr laufen und wie soll ich 4 Hunde an der Leine, einen Handgepäckhund in einer Tasche und meinen Koffer dort hinschleifen, wo sie dann wieder in die Boxen gepackt werden müssen. Denn die Boxen werden dort durchleuchtet und sind erstmal weg. Wir müssen mit den Hunden dann um die Ecke durch 2 Stahltüren und eine lange Rampe runter und dort kommen dann die Boxen und wir packen die Hunde wieder rein. Dann geh ich mit Koffer und Hund in Tasche zum Durchleuchten. Da muss ich den Hund rausnehmen und wieder reinpacken. Ab in Richtung Gate. Immer noch eine halbe Stunde Zeit bis zum Boarding. Ich pack mein aufblasbares Nackenkissen und mein kleines Knuddelkissen (30 Jahre alt) in die linke, obere Kofferecke, damit ich beides schnell rausziehen kann, wenn ich den Koffer oben ins Gepäckfach schubse und mich ans Fenster setze.

Diese Mal hatte ich auf dem Hinflug eine 3er Reihe für mich. Gut so. Denn die unangenehme Frisur vor mir, hat direkt nach dem Abheben(!) seinen Sitz nach hinten gemacht. Für mich ein Zeichen, dass der noch nicht oft geflogen ist, obwohl der Sack nachher seinen Golfsack beim Sperrgepack abgeholt hat. Am liebsten hätte ich Benny-Hill-mäßig auf seinen Kopp geklatscht. Vielleicht war ich deshalb schon etwas auf Krawall. Jedenfalls waren wir pünktlich in Hamburg. Dann geht es jedes Mal so ab:



Raus aus´m Flieger, zu den Gepäckbändern, 2 Wagen "ziehen" und ab zum Sperrgepäck. Boxen schnell da, alle Hunde leben noch (keine Ahnung, warum ich da immer Angst hab und so meganervös bin, wenn die Boxen kommen), keine Zollkontrolle. Genauso freu ich mich immer sehr, wenn Sohnia mit dabei ist. Raus, alle Leute da, alle nett. Wenn die Leute dann vom Boden wieder hochkommen, Hunde und Papiere übergeben sind, dann schnapp ich  mir meinen Koffer, geh auf Klo und dann zum Bäcker, der die ganze Nacht geöffnet ist und kauf mir ´ne Laugenstange mit Ei. Dann ist es zwischen 0 und 1 Uhr. Man versucht sich das irgendwie etwas gemütlich zu machen um etwas abzuratzen. Erst wird immer noch mit Familie, Sohnia oder Adoptanten gewottsäppt. Dann Linsen raus, Kissen untern Kopp, Schuhe aus, eine Hand am Koffer, Jacke über die Augen, damit es etwas dunkler ist.

Inzwischen kenn ich einige vom Wachpersonal, der Polizei, des Putzteams und eben auch vom Bäcker. Da gibt es die ältere Italienerin, die immer gestresst aussieht, aber nett ist, den Portugiesen und es gibt den schwulen Türken. Nee, das geht ja gar nicht, sowas gibt´s ja nicht. Darum hat der auch Tattoos bis ans Kinn. Jedenfalls ist es genau dieser  Mensch, bei dem man den Eindruck hat: "Gib jemandem etwas Macht und er wird zum Diktator." Hinten im Bäckerladen sind alles Glaswände und dort sind immer 2 Leute am aufbacken und frisch schmieren und belegen. Auf beiden Seiten des Bäckers gibt es Sitzmöglichkeiten. Auf der einen Seite so hohe Bistrostühle und Tische, auf der anderen Seite eine "Sitzleiste mit Steckdosen" mit Stühlen davor und 4 Leder-Sofas. Auf 2en saßen irgendwelche Skandinavier. 6 an der Zahl. Surfer, die haben fast die ganze Nacht sehr laut irgendwelche Videos auf´m Laptop geguckt. Links neben mir auf dem Sofa 2 junge Typen, deren Sprache ich auch nicht wirklich deuten konnte und auch was Nördliches vermute. Auch die haben die ganze Zeit was auf´m Laptop geguckt und einer hat sich immer schlapp gelacht. Der andere hat eher still gelacht.

Um 2:30 kommt ja immer der Wischmopmann. Auch immer mal unterschiedliche Männer, aber auch die kennt man schon. Während es dem einen Wischer egal ist, ist es dem anderen unangenehm was dann passiert. Denn ich kann inzwischen vorhersagen, dass dieser bestimmte Bäckertresenmann, nennen wir ihn BTM, sobald egal welcher Wischmopmann aufschlägt, in die Hände klatscht und ruft: "HAAAALLO, alle mal aufstehen!" Wie gesagt, dann ist es 2:30 und der ein oder andere könnte gerade mal weggenickt sein. Also stehen alle brav auf, reiben sich die Augen, strecken sich und stellen sich an den Rand. Ist der Wischmopmamn fertig fallen alle wieder auf ihr jeweiliges Sofa. Dieser Vorgang passiert nur, wenn BTM Schicht hat! Die anderen Bäckertresenpersonen interessiert es nicht und dem Wischmopmann reicht es, wenn man Koffer und Schuhe kurz anhebt.

Man liegt dann wieder eine halbe Stunde und ist wieder so gerade weggenickt. Dann kommt BTM und tickt einen an: "HAAAALLO, die Beine runter!" Er ist wohl auch des Englischen nicht mächtig und hat den 6ern das dann mehrmals um die Ohren gehauen, bis die endlich die Füsse runtergenommen haben, weil sie begriffen haben was er meint. So liege ich wieder wie sonst, gerade etwas weggenickt. Erneut eine halbe Stunde später tickt der mich wieder an: "HAAALLO, die Beine runter!" und da bin ich sauer und laut geworden: "Jetzt ist aber Schluss mit der Schikane hier! Ich kann das ja verstehen, wenn jemand die Schuhe noch an hat, aber nicht so. Ich bin 2x im Monat hier (war jetzt leicht übertrieben, war ich aber ja im Januar wirklich) und wenn einer der Kollegen oder Kolleginnen Dienst hat, dann ist denen das komischerweise völllig egal. Keiner liegt hier gerne rum." Er war sichtlich irritiert und gerade auf dem Weg nach draussen um eine zu rauchen und meinte nur: "Aber wenn meine Chefin das sieht..." Weg war er. Ich wurde auch nicht mehr angetickt. Hatte allerdings einen Puls von 400 und konnte die nächste halbe Stunde vor Blutgepocher auch nicht dösen.So um 4:30 wird es dann eh immer lauter, weil viele Leute kommen die fliegen und ich werde wach oder nenn es wacher.

Dann schlunz ich (nachdem ich jedes Mal einen Krampf im Bein hab, wenn ich meine Schuhe anziehe) ins "Badezimmer", drück mir neue Linsen rein, Deo, Zähne, Bürste und los geht´s zum anderen Bäcker. Der Nachtbäcker vom BTM hat nur belegte Sachen und so kleine Kuchen wie Muffins. Beim Edekabäcker gibt es frische, unbelegte Brötchen. Also eine große Tüte voll und ab zum Durchleuchten. Weiter zum Gate, dann ist es meistens 5 Uhr und um 5:30 geht es wieder in den Flieger, der dann um 6 Uhr abhebt. Die Kissennummer wieder und so kann ich da noch gut abschnarchen, bis mir wieder das Kinn runterklappt und ich davon aufwache oder der Kapitän losblubbert oder das Frühstücksbrötchen "serviert" wird. Neben mir ein Ehepaar das weiter nach Madeira wollten. Mitte 60, schwer verliebt und sich wie Bolle über den kleinen Brötchenklötz und den Joghurt gefreut. "Das war ja schon mal gut!" Die wollte aber nicht wirklich mit mir reden. Ich find das ja immer sehr interessant was das so für Leute sind. Aber viel mehr als dass sie aus Bremen Borgfeld kamen konnte ich nicht rauslocken. Allerdings ist es auch nicht so, dass ich mit jeder Person sprechen möchte, schlafen hat ja dann auch was Schönes, aber inzwischen waren echt interessante Leute dabei. Der Kolumbianer, die Frau aus Peru, eine die nach 27 Jahren das erste Mal wieder in Portugal war, weil eben genau vor 27 Jahren ihr damaliger Freund dort ertrunken ist und eine deren einer Sohn eine Freundin hat, die 14 Jahre älter ist, der anfangs mit ihrem alten "Gaul" von 28 Jahren nichts anfangen konnte und inzwischen besorgter ist als die Freundin selbst und der andere Sohn, der in diesen Zeiten Berufssoldat geworden ist. Das wahre Leben eben, fremde Menschen, die dir einfach so auf 3 Stunden Flug ein großes Stück Leben erzählen.








Samstag, 21. Februar 2015

Schön war´s!

 

Ach, falsches Foto...


 auch falsch, da von heute morgen.


Die hier wollte ich zeigen. Jimmy, Roxanne, Pia, Tracy und Tabby sind mitgeflogen

















Freitag, 20. Februar 2015

50 kg

sind adoptiert! Estrela, die ich aufgrund ihrer Größe nicht nach Deutschland schicken konnte und die von Anfang an bei den Popcörnern in Einzelhaft sass, da sie mit Hündinnen nicht kann, ist adoptiert. Hier in der Nähe, eine Frau die große Hunde mag, einen Bernhardiner hat und ein großes Grundstück. Endlich! Ich freu mich sehr für Estrela. Dieser Hund, der so lieb ist und die mich immer an einen Bär erinnert hat.



Dann drückt mir mal die Daumen für ein freies Sofa heute Nacht wieder... Full house sach ich nur. Inkreddebell Sohnia! Knaller.

Dienstag, 17. Februar 2015

So sieht das aus.

Meine Mädels sind 5 Tage in Irland und wir üben schon mal das "die Kinder sind aus dem Haus"-Feeling. Eigentlich wollte Kind 1 mit 2 Klassenkameradinnen (Zwillinge), aber dann hat deren Vater nein gesagt als schon fast alles klargemacht war. Enttäuschung bei allen groß. Den Gedanken angeschubst, ob sie nicht vielleicht mit ihrer Schwester... und siehe da. Nun sindse wech. Bisher wohl auch ohne sich abzumurksen.

Dann hatte ich Transportboxen gekauft. Eine kleinere bei Zooplus weil im Angebot. Kam die, war aber sehr wabbelig. Zwar als flugtauglich daklariert, aber ich möchte da keinen Hund mit losschicken. Also angerufen und wollte sie zurückgeben. Da sagt die am Telefon: "Nee, dann behalten Sie die und wir schreiben Ihnen den Wert wieder gut!" Nett. Dann hab ich bei einem anderen Anbieter hier in Portugal eine richtig große Box gekauft, Marke aber günstig. Kommt die an, hat das Unterteil einen Riss direkt neben der Tür, weil wieder mal völlig behämmert verpackt. Ich mit Foto gemailt. Hab gesagt ich kann die auch behalten und reparieren lassen (Mann kann ja sowas mit Blech und Poppnieten), aber dann möchte ich was erstattet bekommen oder umtauschen oder abholen. Da wollten die mir 10 Euro erstatten. Hat mich extra eine angerufen. Ich sag: "10 Euro? Spass? Was kostet es Sie, wenn Sie die Box umtauschen oder abholen lassen? Wohl mehr als 10 Euro? Und verkaufen können Sie die Box doch eh nicht mehr. Dann bitte umtauschen." Eine Woche später kam dann eine Mail, dass sie ein neues Unterteil liefern werden. 2 Tage später kam ein Paket. 2 Unterteile, ein Oberteil, Tür und Verschlüsse. Also eine komplette Box mehr. Nein, ich hab nix gesagt. Damit hab ich jetzt 2 große und ein Unterteil mehr. Fand ich jetzt auch wieder nett.

Ich hab übrigens 2 neue. Schokos. Mädchens.







Hier noch ein Video was hier abends für ne Party abgeht:



Ich musste irgendeine Musik über das Video packen, weil im Original im Hintergrund Bruno Mars im Radio lief. Was die alles merken...

Samstag, 14. Februar 2015

Paula ist raus



Dank an alle Beteiligten. Erstmal sind einfach alle nur froh. Paula besonders.


Mittwoch, 11. Februar 2015

Karma ohne Kamelion?

Hab heute zufällig gesehen, dass eine Klassenkameradin der 7. bis 10 Klasse im letzten Sommer gestorben ist. Seltsam. Gleiches Baujahr. Aber wir mochten uns nie. Sie war die Schönste der Klasse. Meinte sie. Ok, sie sah gut aus, aber die Hochnäsigkeit hat alles nur unsympatisch gemacht. Hat mir Zettelchen geschrieben. Unter anderem "Warum ich denn einen BH tragen würde, hätte ich doch wohl nicht nötig." Obwohl Kinderkram merkt man sich sowas ja. Und ihre Mutter ist mit nach Berlin (Abschlussfahrt) gefahren. Alle so: *stöhn* Aber die beiden fanden es toll, wie auch sich selbst. Bei späteren Klassentreffen hat sie entweder nicht mit mir gesprochen oder war nicht da. Doch, auf einem Klassentreffen hat sie mal mit mir gesprochen, weil wir in der Vorbereitung zum Umzug hierher waren und es wohl nicht so recht glauben wollte. Kurze Zeit später auf einem Supermarktparkplatz kannte sie mich wieder nicht mehr. Es tut mir leid um den Sohn, der wohl 16 ist. Ein halbes Jahr vor ihr ist der Ehemann und Vater ebenfalls an Krebs gestorben. Heftig.

Was hier sonst so los war? Am Donnerstag waren wir ja auf Kastrationstour. Um 8 Uhr auf dem Supermarktparkplatz mit 6 Katzen und 2 Hunden getroffen, vorher noch bei Fernanda einen 39,8 Kilo Labrador (und der war nicht dick!) abgeholt, dann städtisches Tierheim Obidos eine schwarze hochschwangere Hündin (das einzige Mädchen dort!) abgeholt, dann an einer Autobahnabfahrt noch eine hochschwangere, blonde Labradorhündin von privat übernommen und ab zur APAvet. Von hier war Mimi mit. Der Käfig ist natürlich heute erst angekommen. Sie kann ja auch nicht in den Zwinger, weil sie klettert. Darum bisher so:



So waren wir mit 5 Hunden und 6 Katzen unterwegs. Um kurz vor 10 da. Leicht angenervt, weil die Hündin aus dem städtischen Tierheim ununterbochen gebellt hat. Und sie war in der Box direkt hinter uns. Kein Gespräch möglich. Alle Boxen ausgeladen und in den hinteren Bereich gebracht. Mit dem großen Labrador zum Tierarzt rein. Der hatte von so einem billigen Chinaladenhalsband alles Krusten am Hals. Der Doc konnte das Fell samt Borke abflücken. Jetzt hat der Hund erstmal einen fast blutigen Kragen, stellenweise auf 10 cm Breite. Das muss erstmal behandelt werden, dann erst Kastration. Also den großen Kerl wieder mit zurück und um 12 Uhr bei Fernanda wieder abgegeben.

Mittag, hier die Hunde versorgen, Kacke einsammeln, Zwinger kärchern, Wäsche machen. 16 Uhr wieder los. Mit Cristiana wieder auf dem Supermarktparkplatz getroffen, einen alten Hund der Popcörner mitgenommen. Die Amtstierärztin, die ja so gar nicht meine Freundin ist (ich war da auch nicht mit hin), meinte er hat ein Herzproblem und hat uns Tabletten für 25 Euro im Monat verschrieben. Wir wollten gerne was alternatives, günstigeres. Geändert hat das an seinem Husten auch nix. Wieder zur APAvet (ist immer eine Stunde Fahrt). Dr. Rui erklärt immer gerne, man fühlt sich dann wie ein Schüler. Hat den alten Hund (der sonst echt topfit ist) geröngt und uns das Foto im/am Computer dann versucht zu erklären. Dazu im Vergleich das von einem herzkranken Hund. Na ja, wie das so ist, der Doc sieht alles, wir sehen schwarz, weiss, grau, hellgrau, grissel, dunkelgrau, Rippen, Knochen und irgenwelche Umrisse. Er sagt: "Wenn man hustet, dann kann das noch nicht vom Herz kommen? Das muss doch auch was mit der Lunge/Atmung zu tun haben? Da muss man doch gucken." Herz pumperlgesund, der Hund hat eine Bronchitis! "Hier die weissen Punkte..." Kannste mal sehen. Und wir haben nicht mal was bezahlt. Weder für den dicken Labbi morgens, noch für den alten Herrn. Die Kastrationen dann schon, aber selbst da war das Antibiotikum und Entzündungshemmer mit drin. APAvet eben.

Als wir gerade beim Bezahlen waren, kamen Dona Augusta, Angela und Vania von der APA (ist ja nun ein paar Kilomter weg von der Klinik). Ziemlich aufgelöst. Der neidzerfressene Vet, der für die Schliessung im Juni gesorgt hat, kreiste bei denen rum. Dona Augusta (die ist auch zu gut für die Welt, ich hätte den weggejagt), hat auch noch gefragt, ob er nicht reinkommen will. Nee, wollte er nicht. Sie hat Angst, dass er den Hunden was antut oder auch der Familie. Das ist ein Psychopath. Vor der APAvet-Klinik fährt er auch regelmäßig auf und ab sagt Rogerio, der Mann von Dona Augusta. Hat wohl nix zu tun. Die APAvet ist so ausgebucht, dass wir erst in 4 Wochen den nächsten Termin bekommen haben. Haben aber gleich noch einen zweiten dann 3 Wochen später gemacht und werden jetzt immer einen übernächsten Termin machen, wenn wir da sind.

Um 19:30 haben wir den privaten Labrador wieder an der Autobahnabfahrt übergeben, um 20 Uhr sämtliche Katzen und eine Hündin auf dem Supermarktparkplatz. Cristiana hat die Hündin vom städtischen Tierheim mit nach Hause genommen, ich den alten Herrn, damit wir nicht noch die beiden Stellen anfahren mussten und so frisch operiert will man auch keinen Hund irgendwo openair lassen. Um 21 Uhr zu Hause. Den frisch operierten Hunde mit Trichter versehen und ab ins Appartment. Die teilweise vollgeka... und gek.... Boxen noch aus dem Auto und unters Dach gepackt. Feierabend.

Neuzgänge haben wir hier auch. Da ist Dustin, der eigentlich Dusty heisst, aber einen Dusty hatten wir ja schon. Wir hatten Futtersammelkampagne am 31. und 01. dank Carla. Meine Mädels haben auch jede einen halben Tag mitgeholfen. Da war eine Familie, die haben damals auch J.R., den in Altöl getränkten Jungen, die ersten Male durchgewaschen. Jedenfalls haben die einen Hund eines Nachbarn ausm Dorf, der jeden Abend kommt und mit im Haus schläft. Morgens aber, wenn die ihn rauslassen springt er über die flache Mauer und geht spazieren. Der Besitzer will ihn nicht mehr haben, eben weil er unterwegs ist. Er ist geimpft und gechipt und wenn er einen Unfall verursacht fällt es eben auf den Besitzer zurück. Aus dem Grund kann ihn die Familie auch nicht adoptieren. Die Mauer ist zu flach. Also städtisches Tierheim. Die Amtstierärztin, die nie meine Freundin wird, will ihn aber nicht im Tierheim haben, weil er auch klettern kann. Also wollte sie ihn einschläfern. Die Frau der Familie hat geweint, sie würde ja auch einen anderen Hund nehmen, also tauschen, einen kleinen, der eben nicht über die Mauer springt. Aber bitte nicht den tollen, jungen, lieben Hund einschläfern. Tja, und nun ist er hier. Ja, er kann klettern, aber er macht es nur, weil er unterfordert ist.


                                   Dustin, 2 Jahre alt, pfiffiger Kerl




Dann war es am Freitag, da hat es aus Eimern geschüttet und es war kalt. Mann fährt in die nähere Kleinstadt und auf dem Weg sitzt am Strassenrand ein Hund mit Halsband. Im Regen. Auf dem Rückweg sass der immer noch da. Im Regen. Das macht eigentlich kein "normaler" Hund und auch kein wilder Hund. Also angehalten und mitgenommen.

Ronny, 1-2 Jahre alt, problemloser als problemlos in allen Bereichen. 





Und gestern fuhr Mann wieder los in die Richtung und auf dem Rückweg,lief ihm hier im Dorf an der Kirche ein weisser Puschel hinterher. Gefährlich und nicht normal. Also angehalten, er wurde stürmisch begruesst, ein Verhalten, das für einen Welpen, der aus dem Wald kommt, nicht normal ist. Es deutet alles darauf hin, dass sie unmittelbar vorher ausgesetzt wurde. Im Nachhinein erinnert sich Mann, dass ihm ein weisser Kastenwagen schnell entgegen kam.








                                                   Gebadet....


Und hier noch ein Hundekorb: